Das Unter­nehmens­­­­netzwerk Groß­hülsberg

Bergisch | Nachhaltig | Effektiv

Jede Idee verdient ihre Chance.

Das “Unternehmensnetzwerk Großhülsberg“ ist ein Verbund aus Unternehmen und Betrieben, die im Gewerbegebiet Großhülsberg der Stadt Remscheid ansässig sind und die nachhaltige Entwicklung ihres Wirtschaftsstandortes aktiv fördern und formen. Aus dem Ursprung eines Projektes zur Förderung der Nachhaltigkeit hat sich eine kooperative und effektive Leistungsgemeinschaft geformt. Mit jedem neuen Mitglied, jeder Idee, jeder Aktion und jedem Treffen entstehen neue Vorteile für das Quartier und seine ansässigen Menschen und Unternehmen.

Zusammengefasst sehen wir uns so:

BERGISCH angesiedelt und verbunden
NACHHALTIG orientiert und motiviert
EFFEKTIV im Handeln und Denken

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Ein Gewerbe­gebiet mit Prädi­kat

Das Gewerbe- und Industriegebiet Großhülsberg liegt im Stadtbezirk Lüttringhausen im Nordosten der Stadt Remscheid unmittelbar angrenzend an die Stadtgrenze zu Wuppertal. Der Industriestandort befindet sich damit logistisch günstig im Bergischen Städtedreieck zwischen Rheinschiene und Ruhrgebiet.

Die Flächengröße des Gewerbegebietes liegt bei 54 ha. Im Gebiet befinden sich derzeit rd. 90 Betriebsstätten. Die Zahl der örtlichen Arbeitsplätze wird auf rd. 2.000 geschätzt.

Großhülsberg wurde in den späten 1960er und in den 1970er Jahren in zwei Abschnitten geplant und sukzessive bis zum Anfang der 1990er Jahre belegt.

Gemeinsam mit dem östlich der Barmer Straße gelegenen Gewerbegebiet Grünenplatzer Straße ist Großhülsberg einer der größten zusammenhängenden Gewerbestandorte der Stadt.

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Nicht nur von oben gesehen ein Premium-Gewerbegebiet.

Das Projekt Grün statt grau

Die Stadt Remscheid wie auch viele andere Kommunen sehen eine wichtige Zukunftsaufgabe der Stadtentwicklung darin, Gewerbegebiete bei den Herausforderungen der Zukunft zu unterstützen.

Insbesondere verfügen ältere, gut etablierte Gewerbegebiete wie Großhülsberg über zukunftssichernde Potenziale, die es zu entdecken und zu entwickeln gilt.

Um konkret die Möglichkeiten einer Erneuerung und nachhaltige Entwicklung von bestehenden Gewerbegebieten zu untersuchen und geeignete Konzepte zu entwickeln, hat sich die Stadt Remscheid um die Aufnahme in das Forschungsprogramm „Nachhaltige Transformation Urbaner Räume“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beworben und wurde im August 2016 mit dem Gewerbegebiet Großhülsberg in das Forschungsverbundprojekt „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ aufgenommen.

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Die Projekt­koordina­torin Susanne Smolka und die wissen­schaftlichen Partner David Heimann und Nicole Pfoser (vl.)

Nach­­­haltig­­­­­­keits-Poten­­­­­tiale

Ursprünglich kommt der Begriff „Nachhaltigkeit“ aus der Forstwirtschaft und beschreibt das Handlungsprinzip nicht mehr Bäume im Wald zu fällen, als im gleichen Zeitraum nachwachsen können.

Was vor rund 300 Jahren für den Waldbau definiert wurde, hat sich mittlerweile zu einem gesellschaftlichen Leitbild entwickelt und es gibt es sehr viele Definitionsansätze und –ausrichtungen zum Thema. Im Zentrum stehen aber immer ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte und die Frage wie der Bedarf der Gesellschaft angesichts der natürlichen Grenzen des Planeten gedeckt werden kann, ohne dabei die Ressourcen und Bedürfnisse zukünftiger Generationen zu gefährden.

„Nachhaltigkeit ist die Fähigkeit, vorauszuschauen und vorzusorgen.“
(Albert Schweitzer)

Im Hinblick auf die großen Megatrends wie den technologischen und ökonomischen Strukturwandel, die demografische Entwicklung, den Klimawandel und die begrenzten natürlichen Ressourcen ist nachhaltiges Handeln wichtiger denn je, denn diese Entwicklungen machen nicht vor unserer Haustür halt. Konkret bezogen auf die Gewerbegebietsentwicklung, bedeutet dieser Umstand, dass veränderte Standortfaktoren erforderlich sind, damit Wirtschaftsstandorte wie Großhülsberg die genannten Herausforderungen meistern können. Im Modellgebiet werden daher in Bezug auf Nachhaltigkeit Standortanforderungen erprobt, welche für eine tragfähige Zukunft wesentlich sein können.
Die Technische Universität Darmstadt führt dazu neben einer SWOT-Analyse Untersuchungen bzgl. der Bebauungsstruktur, der Grün- und Freiflächenstruktur, der Verkehrssituation, klimatischer Aspekte und der Art der Energiegewinnung durch.

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Beispiel Infrarotbild der beauftragten Firma Infrarot Messtechnik Müllers (Foto: Evi Müllers)

­Natürliche Visionen

Bei der Weiterentwicklung von Großhülsberg geht es darum den Standort im Sinne der Nachhaltigkeit aufzuwerten und damit langfristig zukunftsfähig zu machen. Dem liegt ein Nachhaltigkeitsverständnis zu Grunde, das für eine ganzheitliche Zukunftsentwicklung steht, in dem die wirtschaftliche Stabilität, die ökologische Verträglichkeit und soziale Gesichtspunkte gleichrangig berücksichtigt werden.

Zielsetzung ist die Reduzierung der Treibhausgase und eine Verbesserung der Quartiersqualität u.a. durch überbetriebliche Maßnahmen und Kooperation im Gewerbegebiet.

Um diese Ziele zu erreichen wurden beispielsweise zahlreiche Baumpflanzungen im Gebiet auf privaten Firmengrundstücken durchgeführt. Dabei finanziert die Stadt Remscheid die Maßnahmen zu 100% aus Ersatzgeldern aus der Baumschutzsatzung. Die Bäume wirken der Überhitzung des Gebietes entgegen, werten den Freiraum ästhetisch auf und erhöhen die Biodiversität in Großhülsberg.

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