18. Nov '21Grüne Dächer statt graue Pappe.

Dachbegrünung – ein Beispiel mit Wirkung

Viele Gewerbeimmobilien haben an heißen Sommertagen mit hohen Temperaturen in den Innenräumen zu kämpfen. Eine thermische Untersuchung des Gewerbegebietes Großhülsberg in Remscheid mit einer Wärmebildkamera hat im Hitzesommer gezeigt, dass sich insbesondere Dächer mit einer Bitumenbeschichtung, wie sie häufig in Gewerbegebieten zu finden sind, bis zu 80 Grad aufheizen – eine große Belastung für Betriebsangehörige und die Gebäudeinfrastruktur. Viele dieser Dächer könnten in diesem Zusammenhang von den Vorteilen einer Dachbegrünung profitieren, Gründächer gleichen durch ihren Aufbau Temperaturschwankungen aus und erreichen so eine maximale Temperatur von ca. 36 Grad. Ein begrüntes Dach wirkt sich dementsprechend positiv auf das Raumklima der darunter liegenden Räume aus, denn die Verdunstungsleistung der Pflanzenschicht sorgt im Sommer für Kühlung. Im Winter hingegen wirkt der Gründachaufbau als Wärmedämmung.

Im Remscheider Gewerbegebiet Großhülsberg freut sich die Firma DINERS Werbeagentur seit vielen Jahren über diese wohltuende Wirkung einer Dachbegrünung, denn die Räumlichkeiten von DINERS befinden sich unmittelbar unter einem begrünten Dach mit Gräsern und Blumen. Die Agentur mit ihren beiden engagierten Geschäftsführern Axel Bühner und Frank Rischmann ist ein Vorreiterunternehmen im Projekt Grün statt Grau und Mitglied der ersten Stunde im Unternehmensnetzwerk Großhülsberg e.V..

Mit den aktuellen Aufnahmen der Firmengebäude möchte DINERS auch andere Unternehmen motivieren, sich mit dem Thema Dachbegrünung zu beschäftigen. Die Bilder überzeugen wie optisch ansprechend diese grünen Oasen gerade in einem stark versiegelten Umfeld sind. Darüber hinaus tragen Gründächer dazu bei den CO2-Anteil in der Luft zu reduzieren, filtern Feinstaub und sind ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen – viele gute Gründe über eine Dachbegrünung nachzudenken.

Das sieht auch der Wissenschaftsladen Bonn so.

 

03. Nov '21Ein neuer Treffpunkt im Grünen

Multifunktionale Fläche wird gebaut – es geht los.

Lage: Gewerbegebiet Großhülsberg, Eigentümer: Stadt Remscheid, Größe: ca. 600 m², Planung: extern, u.a. studentischer Wettbewerb, Unternehmensbeteiligung: Werkstattverfahren, Zeitraum Planung: Frühjahr 2021, aktuell in Umsetzung, Finanzierung: Förderung Grün statt Grau (Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bestandteile: Anpflanzungen von einheimischen Stauden und Gehölzen, Sitzplätze, Blumenschotterrasen, kreative Aufenthaltsbereiche, Insektenlebensräume

Konzept und Nutzungsarten: Bereits zu Beginn des Projekts GeWa wurde seitens des Unternehmensnetzwerks Großhülsberg der Wunsch nach einem einen Treffpunkt im Grünen geäußert, um Arbeiten, Meetings, Sport etc. mit dem Aufenthalt im Freien zu verbinden.

In der zweiten Projektphase von Grün statt Grau wurde ein städtisches Grundstück im Gewerbegebiet Großhülsberg ausgewählt, das schwerpunktmäßig als grüner Coworking Space entwickelt werden soll. Die Planung des Bereichs basiert auf Entwürfen von Studierenden des Fachbereichs Architektur der RWTH Aachen und der TU Darmstadt, die diese in einem Stehgreif erarbeitet haben. Ausgewählt von Unternehmen und Projektteam wurde der Entwurf von Selina Altenberger, der im weiteren Verlauf vom Planungsbüro Arvensis um ökologische Aufwertungsmaßnahmen ergänzt und durch Susanne Smolka von der Stadt Remscheid konkretisiert.

Die Fläche soll den Nutzern*innen unterschiedliche Aufenthaltsmöglichkeiten (Veranstaltungen, grüner Pausenraum und Arbeitsplatz) bieten, aber auch ein Raum für Urban Gardening und Gemeinschaftsaktionen (z.B. Sportangebote, Teambuilding-Maßnahmen, DIY) sein. Gleichzeitig wird ein naturnaher Ansatz bei der Gestaltung verfolgt, der eine pflegeleichte Bepflanzungen mit einheimischen Stauden und Gehölzen, Lebensräume für Tiere und die Verwendung von naturgemäßen Materialien vorsieht.

Als Insektenlebensräume dienen senkrecht aufgestellte Robinienstämme. Diese fungieren gleichzeitig als Pfosten zur Befestigung von Sonnensegeln bei Veranstaltungen an heißen Tagen. Verschiedenste DIY Ideen und Bauweisen wurden ebenfalls integriert, die sich aus Materialien der umliegenden Gewerbebetriebe und Ideen aus den studentischen Arbeiten ergaben.

Das Gelände soll den Unternehmen als Modellfläche für eine naturnahe Außenanlage dienen und Orientierung für entsprechende Gestaltungsmaßnahmen von Firmengeländen geben.

10. Aug '21Großhülsberg knackt die Zahl 100 bei Baumpflanzungen

In unserem Gewerbegebiet schreitet die ökologische Aufwertung weiter voran.  Seit 2017 hat die Stadt Remscheid insgesamt 102 neue Bäume bei uns gepflanzt.

Bei den Baumpflanzungen setzt die Stadt Remscheid dabei überwiegend auf einheimische Baumarten wie Feldahorn, Hainbuche oder Wildkirsche. Diese Baumsorten bieten kühlenden Schatten im Sommer, bessere Luft im Gewerbegebiet und werten mit ihren bunten Farbwechseln und / oder Blüten das Gewerbegebiet auch optisch auf. Ein Firmengelände ziert jetzt sogar eine ganze Wildobstwiese mit 29 Wildapfel- und Wildbirnbäumen. Das fördert auch die biologische Vielfalt im Gebiet.

Zusätzlich hat die Kommune auf einigen Firmengeländen auch sogenannte „Klimabäume“ wie Amberbäume gepflanzt. Diese wachsen zwar ursprünglich in anderen Klimazonen oder Regionen – kommen aber mit den Auswirkungen des Klimawandels wie Hitze gut zurecht und bleiben deshalb auch auf längere Sicht erhalten. Außerdem erfreut im Falle der Amberbäume die kräftige Rotfärbung der Blätter im Herbst Belegschaft wie Kundschaft.

Die Baumpflanzungen hat die Stadt Remscheid mit kommunalen Mitteln über die Baumschutzsatzung finanziert. Die Bäume gingen im Anschluss in das Eigentum der Unternehmen über, diese verpflichten sich vertraglich, die Bäume zu erhalten und bei Absterben zu ersetzen.

11. Mrz '21„Coworking space“ in Remscheid: Eine multifunktionale Fläche für Unternehmen

Ein gemeinsames Ziel des Unternehmensnetzwerks und der Stadt Remscheid ist die Gestaltung einer gemeinschaftlichen Aufenthaltsfläche und eines Arbeitsplatz im Grünen innerhalb des Gewerbegebiets. Auf einer städtischen Fläche soll aus Projektmitteln ein Raum für Erholung in der Mittagspause, nach der Arbeit und für die Wohnbevölkerung entstehen. Studierende aus dem Masterstudiengang Architektur der RWTH Aachen und TU Darmstadt brachten im Frühjahr 2020 ihre Vorschläge dazu zu Papier.
Im Anschluss daran entschieden Unternehmer*innen bei einem Werkstatt-Treffen, welcher Vorschlag weiterverfolgt werden sollte. Durchgesetzt hat sich das Konzept der Studentin Selina Altenberger für einen Gemeinschaftsgarten. Die Gartengestalterin Tessa Beumer (Büro arvensis) hat daraufhin diesen zu einen Vorentwurf weiter entwickelt. Dieser und alle damit verbundenen Maßnahmen sollen die Idee eines „Coworking Space” im Grünen“ mit einer ökologischen Aufwertung des Geländes sinnvoll verbinden.
Die Fläche soll Möglichkeiten für Veranstaltungen bieten sowie grüner Pausenraum und Coworking Space sein. Darüber hinaus soll Urban Gardening und Gemeinschaftsaktionen wie Sportangebote, Teambuilding-Maßnahmen oder DIY ermöglicht werden. Das Gelände kann Unternehmen zudem als Modellfläche für eine naturnahe Außenanlage und Orientierung sowie Anreiz für entsprechende Gestaltungsmaßnahmen von Firmengeländen sein. Nach Fertigstellung wird die Fläche dem Verein Unternehmensnetzwerk Großhülsberg e.V. übergeben.

17. Dez '20Lasst uns froh und munter sein.

Wir sehen dem Ende eines Jahres entgegen, das uns allen viel abverlangt hat.
Es wurden vielseitige Lösungen und Wege gefunden, die oft schnell und effektiv aber auch nachhaltig waren – in jeder Firma, in jedem Projekt und auch in unserem Unternehmensnetzwerk.
So schmückt auch unser Revier zu Weihnachten ein nachhaltiger Gruß.
Ausgediente Bettwäsche und die Idee von Sabine Martin verleihen dem Mini der Autolackiererei Schaaf an der Dreherstraße sein weihnachtliches Gewand.
Mit dieser schönen Idee kann man gut eingestimmt in eine wohlverdiente Pause gehen und einem neuen Jahr positiv entgegen sehen.
Möge 2021 für uns alle weniger Einschränkungen und mehr „Openup“ statt „Lockdown“ bringen.
FROHE WEIHNACHTEN.

in Planung:Bau und Installation von Insektenhotels durch Auszubildende

18. Sep '20Netzwerk tagt online

Die besondere Zeit hat viele Menschen – trotz Abstand – näher zusammenrücken lassen.
Auch unser Unternehmensnetzwerk hat in den letzten Monaten immer in Kontakt gestanden, sich ausgetauscht und laufende Projekte verfolgt – nachhaltig und effektiv.
Nun gab es wieder ein thematisches Zusammentreffen. Zu “E-Ladesäuleninfrastruktur auf privaten Firmengeländen im GG Großhülsberg” hatte Susanne Smolka neben den Mitgliedern des Unternehmensnetzwerk auch Vertretern des Remscheider Energieversorgers EWR und der VAILLANT-Group eingeladen.
Die Teilnehmer freuten sich über eine gelungene Online-Konferenz mit vielen interessanten Beiträgen zu Möglichkeiten, Erfahrungen und Aussichten zum Thema E-Ladesäulen / E-Mobilität.

19. Mrz '20Corona-Krise: Ungewiss, aber gemeinsam.

Eine extreme Krisen-Situation hält die Welt in Atem und schränkt das tägliche Leben für Menschen und Unternehmen ein. Täglich wird ein angemessenes Verhalten neu definiert. Es bedarf kreativer, schneller und wirkungsvoller Lösungen. Auf der Suche danach ist jeder einzelne gefordert und gefragt. Auch wenn Abstand und nur die notwendigsten Kontakte dringend angeraten werden, so gibt es nach wie vor ein großes Miteinander. Auch unser Netzwerk hält zusammen und hilft im Rahmen der Möglichkeiten untereinander und darüber hinaus.

Bitte bleiben Sie gesund, schützen sich Sie sich und andere und folgen Sie den Empfehlungen zu Hygiene, solidarischem Verhalten und Eindämmung der Pandemie.

Auch die Stadt Remscheid hat speziell eingerichtete Informationsstellen eingerichtet, die telefonisch erreichbar sind.

 

22. Jan '20Verein “Unternehmensnetzwerk Großhülsberg” gegründet.

Am 15.1.2020 versammelten sich zahlreiche Vertreter des Unternehmensnetzwerkes und führten als eine der ersten Amtshandlungen im neuen Jahr die Gründung des geplanten Vereines durch. Damit sind die Weichen für ein noch organisierteres und effektiveres Vorgehen gestellt.  Im Rahmen der Gründungssitzung wurden auch bereits Arbeitskreise besprochen, die sich um einzelne nachhaltige Themen kümmern werden. Der designierte Vereins-Präsident Achim Henkel zeigte sich begeistert, dass auch die Vereinsgründung im Netzwerk großen Zuspruch erfahren hat.

in Planung:Etablierung eines überbetrieblichen Gesundheitsmanagements